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07.06.2017, 23:15 Uhr

Besuch bei den Cottbuser Stadtwerken

(Cottbus) In einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der Cottbuser Stadtwerke, Vlatko Knezevic, dem Geschäftsführer HKW Heizkraftwerksgesellschaft Cottbus, Herrn Schreiber, sowie dem Leiter Betrieb des HKW, Herrn Dr. Wenzke, informierte sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze noch einmal persönlich über mögliche Konsequenzen bezüglich des Gesetzentwurfes zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG).

Dr. Schulze wies in dem Gespräch daraufhin, dass es in dieser Legislatur, also in den kommenden Sommermonaten, wohl keine Entscheidung mehr zu der Netzentgeltproblematik geben wird.

Außerdem wurde der Ausbau von Übertragungsnetzen thematisiert. Vlatko Knezevic machte die Probleme deutlich, die die Forderung der Bundesumweltministerin, Barbara Hendriks (SPD), dass erneuerbarer Strom zukünftig auch verstärkt im Verkehrs- und Wärmebereich genutzt werden müsse, mit sich bringen. Er erklärte, dass für diesen Energieträger in der Wärmeversorgung die Leitungen in den Häusern gar nicht ausreichend seien. Um mit Strom Wärme zu erzielen, benötigt man wesentlich mehr Kilowatt im Vergleich zur Fernwärme, was physikalisch betrachtet, nicht so ohne weiteres möglich ist, weil dieser Mehranteil an Strom in den bestehenden Leitungen gar nicht transportiert werden kann. Das zeigt, dass die Ideen der Bundesumweltministerin nicht bis zum Ende durchdacht sind.