Neuigkeiten

15.06.2017, 19:41 Uhr

Bundesminister Dr. Gerd Müller und Dr. Schulze besuchen den Außenwirtschaftstag

(Cottbus) Der Verband Bundesforum Mittelstand lud zahlreiche Unternehmer zum Außenwirtschaftstag ins Cottbuser Stadthaus ein.

Dr. Schulze hielt sein Wort gegenüber dem Bundesforum Mittelstand konnte den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller für Besuche im Wahlkreis gewinnen. Bei dem Podium wurden die Beziehungen von regionalen Unternehmen nach China, Russland, Polen und Mittel- bzw. Südamerika thematisiert.

Bundesminister Dr. Müller behandelte in seiner Rede insbesondere die wirtschaftlichen Ist- Zustände in Afrika samt der verbundenen Wachstumsmöglichkeiten.
Die Reduktion der Kindersterblichkeit mit besserer medizinischer Versorgung gibt dem Kontinent die Möglichkeit sich auch wirtschaftlich zu entwickeln. Die Grundbasis ist sauberes Trinkwasser.
Eine weitere Basis für die wirtschaftliche Entwicklung ist Frieden. Unter diesen Voraussetzungen kann die klassische Berufsausbildung auch in andere Länder „exportiert“ werden, wie man es aktuell mit Programmen in Indien und Ägypten vorlebt, so der Bundesminister.
Dr. Müller nannte auch eine höhere Technisierung, gepaart mit einer flächendeckenden Stromversorgung eine Möglichkeit die Landwirtschaft auf eine höhere Ertragsquote zu bringen. Als Vergleich führte er die Agrarflächen der Neuen Bundesländer an, die Ihre Produktionsausbeute seit der Wiedervereinigung verdreifacht haben.

Verschiedene Branchen können einen regelrechten Boom erleben, wie die Verpackungsindustrie. Allerdings müsste der Konsum des afrikanischen Kontinents mehr auf nachwachsende Rohstoffe, alternative Energiequellen und neue Mobilitätsformen setzen. Der Ressourcenverbrauch der europäischen Staaten ist zu hoch und nach den Ausführungen des Bundesministers nicht nachahmenswert. Dr. Klaus Peter Schulze fügte in seiner Rede die gelungene Rekultivierung von Tagebaufolgelandschaften an, die einen positiven Beitrag für das Weltklima leisten. So wird Dr. Schulze auch im Falle der erneuten Wahl in den Bundestag die Rekultivierung von Bergbauflächen im süd- und mittelamerikanischen Raum begleiten.

Abschließend berichtete die Botschafterin von Nicaragua, Frau Karla Luzette Beteta Brenes, vom Erfolg deutscher und europäischer Investitionen in ihrer Heimat. Durch insgesamt 36 Städtepartnerschaften zu deutschen Kommunen wurde eine wilde Müllhalde in ein modernes Recyclingzentrum verwandelt. Und auch der Managua-See hat mit dem Bau einer modernen Kläranlage eine gute Wasserqualität erhalten. Für Nicaragua gab es laut der Botschafterin einen unerwarteten Nebeneffekt. Die Gebiete am Managua-See entwickeln sich zu einer Touristenattraktion.

Bilderserie