Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
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Neuigkeiten
23.11.2017, 17:58 Uhr
Klaus-Peter Schulze diskutiert über die Situation des Wolfes in Deutschland
Heute nahm der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze zusammen mit seinem Fraktionskollegen Christian Haase in Beverungen an einem Gespräch zum Thema Wolf teil. Mit dabei waren auch die beiden CDU-Abgeordneten des Landtages Nordrhein-Westfalen, Matthias Goeken und Bianca Winkelmann. Die Vorsitzende des Schafszüchterverbandes Nordrhein-Westfalen e.V., Ortrun Humpert, repräsentierte die von der Rückkehr des Wolfes direkt betroffenen Nutztierhalter.
Im Gespräch zum Thema Wolf (v.r.n.l.): Christian Haase, Klaus-Peter Schulze, Bianca Winkelmann, Ortrun Humpert und Matthias Goeken
Passend zu dem heutigen Termin hatte das Bundesamt für Naturschutz gestern die neuen Zahlen zur Wolfspopulation in Deutschland veröffentlicht. Demnach gibt es in der Bundesrepublik aktuell 60 Rudel, 13 Paare und drei Einzelwölfe. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Zahl der Wolfsrudel damit erneut stark angestiegen. Die dynamische Entwicklung der Population stellt vor allem Akteure der Land- und Viehwirtschaft zunehmend vor Probleme. Aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen ist davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit zu einer bundesweiten, flächendeckenden Ausbreitung von Wolfsterritorien kommt. Diese Entwicklung macht deutlich, dass in diesem Bereich großer Handlungsbedarf besteht.

Klaus-Peter Schulze bemerkt hierzu: „Am Beispiel des Wolfes, aber auch beim Kormoran und Biber zeigt sich, zu welch einem guten Ergebnis ein umfassender Natur- und Artenschutz führen kann. Um jedoch dafür langfristig die Akzeptanz vor allem bei den Land- und Viehwirten sowie in der Jagd-, Forst-, Teich- und Fischwirtschaft zu erhalten, sind umfassende Managementpläne für die genannten Arten nötig. Zu häufig werden die negativen Auswirkungen auf die Flora und Fauna sowie die wirtschaftlichen Konsequenzen nur unzureichend berücksichtigt. Gerade beim Wolf muss ein bundesweiter Managementplan die für den günstigen Erhaltungszustand notwendige Zahl an Wölfen definieren, damit auf dieser Grundlage ein effektives Populationsmanagement erfolgen kann.“