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16.06.2016, 15:40 Uhr

Klaus-Peter Schulze besucht landwirtschaftlichen Modellbetrieb für Biodiversität

(Berlin, 16.06.2016) Am 13.06.2016 besuchte der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze den Ort Quellendorf in Sachsen-Anhalt. Hier befindet sich der Sitz der APH-Gruppe, die über 10.000 ha landwirtschaftliche Fläche betreibt. In Zusammenarbeit mit dem Chemiekonzern BASF führt sie seit 2013 ein auf zehn Jahre angelegtes Biodiversitäts-Projekt durch. Im Rahmen der ‚BASF-Modellfarm Quellendorf‘ soll aufgezeigt werden, dass Biodiversität und Großraumlandwirtschaft nicht im Widerspruch zueinander stehen. 

Klaus-Peter Schulze mit Projektleiter Matthias Gerber an einer Blühfläche
Erreicht werden soll dieses Ziel durch eine Fülle verschiedener Maßnahmen. Dazu zählen die Schaffung von Brach- und Blühflächen, Feldgehölzen und Lesesteinhaufen sowie der Erhalt von Hecken- und Baumreihen. Weitere Maßnahmen sind das Anlegen von Streuobstwiesen und sogenannten Feldlerchenfenstern sowie das Anbringen von Nisthilfen. Dadurch entstehen Lebensräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Infolge der Verflechtung einer Vielzahl solcher Kleinlebensräume werden wertvolle Biotopkomplexe geschaffen, die sich positiv auf die Artenvielfalt auswirken. 
 
Dr. Schulze war bei seinem Besuch sehr angetan von der Vorgehensweise und den Ergebnissen der Kooperation von Landwirtschaft und BASF. Das Projekt verdeutliche, wie aus dem Zusammenspiel vieler kleiner Maßnahmen ein effektiver Beitrag zum Erhalt der Biodiversität erwachsen kann. Den Hinweis von BASF-Vertreter Dr. Matthias Gerber, dass die aufgezeigte Verknüpfung von moderner Landwirtschaft und dem Erhalt der Biodiversität eine stärkere Unterstützung seitens der Politik benötigt, nahm der CDU-Bundestagsabgeordnete mit zurück nach Berlin.