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27.07.2016, 13:37 Uhr

Actemium BEA GmbH im Industriepark Schwarze Pumpe

Die Actemium BEA GmbH, vielen noch als BEA GmbH bekannt, ist ein Anlagenbauunternehmen, welches ca. 30-40% seiner Dienstleistungen  im gewerblichen Bereich der Region anbietet.

Die Actemium BEA GmbH ist ein Anlagenbauunternehmen, welches ca. 30-40% seiner Dienstleistungen im gewerblichen Bereich anbietet.
Schwarze Pumpe -

Bei der diesjährigen Sommertour ist es für den Bundestagsabgeordneten Dr. Schulze wichtig zu erfahren, inwieweit der beschlossene Verkauf von Vattenfall für die Unternehmen bereits jetzt Auswirkungen hat. Das Aufgabengebiet der Actemium GmbH ist vom Bergbau größtenteils abhängig, der Geschäftsführer Herr Loose erläutert, dass ein direkter Auftragsrückgang bereits seit ca. 3 Jahren zu verzeichnen ist. Aus diesem Grunde hat sich das Unternehmen bereits seit längerer Zeit international ausgerichtet, was sich jetzt positiv darstellt. Das Unternehmen am Standort Schwarze Pumpe beschäftigt 270 Mitarbeiter und richtet sich strategisch auf die Bergbauländer Australien, Chile, Serbien u.a. aus. Der Anlagenbau lebt vom Know-How, dieses höchste Gut ist für den internationalen Bergbau das „Exportgut“. Die internationale Ausweitung ist von der Preislage  der abzubauenden Stoffe abhängig, die sich derzeit auf sehr niedrigem Niveau bewegt. Wichtig ist, dass es das Unternehmen schafft, von der absoluten Braunkohleabhängigkeit in der Region loszukommen. Dazu soll auch der Netzwerkverbund VINCI Energies helfen, welchem die Actemium BEA GmbH seit 2011 gehört. Im gewerblichen Bereich ist das Unternehmen in Projekte der LMBV, z.B. in Wasserreinigungsanlagen,  involviert. Es wird für alle Industriedienstleistungsunternehmen der Region schwierig werden, Industriearbeitsplätze zu halten, wenn neue Industriezweige vor Ort fehlen. Die Situation ist mit Nordrhein-Westfalen nicht vergleichbar, wo breite Industriezweige bereits angesiedelt sind. Der Geschäftsführer Herr Loose fordert dazu, dass: „ verlässliche Zustände geschaffen werden, die sind das Wichtigste.“, „dann kann man planen und auch neu investieren.“  Dr. Schulze freut sich, dass er wieder ein Unternehmen mehr besuchen konnte, was frühzeitig versucht hat, die komplette Abhängigkeit der regionalen Braunkohle aufzulösen und was positiv engagiert innovativ in die Zukunft plant, sichtbar auch daran, dass die Ausbildung von Fachkräften auf der gewerblichen und universitären Seite kontinuierlich vorgenommen wird und die Übernahmequote nahezu an 100 % reicht.