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30.08.2016, 11:07 Uhr

RBW, Rehnsdorfer Betreutes Wohnen

(Drebkau) Oft werden sie im Wahlkreis von Dr. Schulze gesehen, die Autos mit dem Logo, RBW, Rehnsdorfer Betreutes Wohnen. Nämlich dann, wenn die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wieder „aufsuchende Sozialarbeit“ leisten. Dann werden Menschen in Wohnungen besucht und in allen Lebensbereichen unterstützt.

Dre - Ziel ist dabei, den Menschen ohne Selbstgefährdung leben lassen. Hauptaufgabe dieses Trägers, der 1991 aus einer Privatinitiative „Hilfe zur Selbsthilfe für schwerstalkoholkranke Menschen“ entstanden ist, die Tätigkeit mit Menschen, deren Erstdiagnose der Alkoholismus ist. Oft ist ein selbstständiges Wohnen nicht möglich, dann ist das Trainingswohnen das Mittel der Wahl. Kostenträger für diese Eingliederungsleistungen ist dabei der jeweilige Landkreis. Die kranken Menschen, deren Krankheitsursache in den verschiedensten Bereichen liegt und die zum Teil in einem fortgeschrittenen Alter sind, haben einen eigenen Mietvertrag und werden durch geschultes Fachpersonal in den Trainingswohnstätten für ein im Idealfall selbstständiges Leben angeleitet. Frau Weißköppel, seit April 2013 die Geschäftsführerin der Einrichtung, legt dabei großen Wert darauf, dass jeder Betroffene seine Selbstbestimmtheit behält, sich aber dennoch in der Gemeinschaft an bestimmte Regeln halten muss. 25 geschulte Mitarbeiter, die auf die Tätigkeit mit Menschen mit Alkoholismus geschult sind, arbeiten in der Einrichtung. Die Vernetzung mit ähnlich gelagerten Einrichtungen ist dabei sehr wichtig. Nicht ganz so glücklich ist Frau Weißköppel mit dem Entwurf des neuen Bundesteilhabegesetzes, welches ihrer Meinung Praxisbezüge vermissen lasse, z.B. hinsichtlich der Eingliederungshilfe. Diese Bedenken nimmt Dr. Schulze gern auf und wird versuchen, diese in Berlin anzubringen.

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