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12.09.2016, 14:35 Uhr

Fragerunde mit den Schülern des OSZ Cottbus

(Cottbus) Nachdem die Schüler des OSZ Cottbus bereits vor einiger Zeit den Bundestag besichtigten, stand noch eine Gesprächsrunde mit ihrem Wahlkreisabgeordneten Dr. Schulze offen.

Zunächst berichtete er vom Tagesablauf seiner Sitzungswochen im Bundestag und der Arbeit im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, sowie dem Tourismusausschuss und den Parlamentariergruppen. Die angehenden staatlich geprüften Techniker konnten auch einige theoretische Abläufe, wie das komplexe Gesetzgebungsverfahren, untermalt mit Beispielen aus der Praxis, in den Unterricht mitnehmen.
Zudem hatten die Schüler die Gelegenheit, Fragen an den Bundestagsabgeordneten zu stellen. Dabei wurde Klaus-Peter Schulze nach seiner Meinung zur Anti-Kohlekraft-Bewegung „Ende im Gelände“ der Umweltaktivisten am Pfingstwochenende gefragt. Seiner Ansicht nach ist die Besetzung des Tagebaus und die Stürmung des Kohlekraftwerks in Schwarze Pumpe teilweise dem Versagen des Staates zuzusprechen. Es waren nicht ausreichend Polizeibeamte auf die bereits im Voraus angekündigte Aktion, vorbereitet. „Nachdem die Demonstrationen der Umwelt- und Klimaaktivisten in der Vergangenheit in Nordrhein-Westfalen und Sachsen, ebenso wie in Brandenburg eskaliert sind, muss der Staat bei solch einer radikalen Gruppe konsequent handeln“, so Dr. Schulzes Meinung. Weitere Interessengebiete der Teilnehmer des OSZ waren Themen wie der Ärztemangel in den ländlichen Regionen, die Verbreitung der Wölfe in der Lausitz, oder die Eisenoxid-Belastung der Spree.