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09.12.2016, 22:16 Uhr

Strukturmittel nach 2020 als Europäische Modellregion?

(Spremberg) Die Lausitzrunde tagte gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Kommunen, Institutionen und Politikern zum Strukturwandel in der Region.

Am 09.12.2016 kam die Lausitzrunde bestehend aus 23 Bürgermeistern aus Brandenburg und Sachsen in Spremberg/Schwarze Pumpe zusammen, um den Auftakt zum „Reviertransfer Lausitz“ zu geben. Unter diesem Motto werden zukünftig alle Konferenzen stehen, wenn es um die Zukunft der Region geht.

Die Idee einer Europäischen Modellregion kann der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze nur unterstützen.

„Es wird nach 2020 keine nennenswerten europäischen Fördermittel mehr für die Region geben, da die Region an sich nicht mehr Ziel 1 der Förderung sein wird.“, meint Dr. Schulze. „Wenn die Gründung einer Europäischen Modellregion der Weg werden kann, um ausreichend Strukturmittel für unsere Kohleregion zu erhalten, unterstütze ich diesen Prozess natürlich“, erläutert Schulze und dankt der Lausitzrunde für deren nachhaltiges Engagement für die Region.

Dennoch appelliert er an Bund und Land, der Strukturwandel darf kein Lausitzer Thema bleiben.

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