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31.01.2017, 14:32 Uhr

Klaus-Peter Schulze besucht Tetraphos-Pilotanlage in Hamburg

Am 23. Januar 2017 besuchte der Lausitzer Bundestagabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze die Tetraphos-Pilotanlage der Firma Remondis in Hamburg.

Klaus-Peter Schulze bei einem Rundgang in der Pilotanlage
Phosphorsäure wird von der Industrie in ganz unterschiedlichen Bereichen benötigt. Aus der multifunktionalen Säure werden nahezu alle anderen Phosphatprodukte hergestellt. Diese kommen unter anderem bei Düngemitteln, Futtermitteln, Korrosionsschutzmitteln und Lebensmittelzusätzen zum Einsatz. 
 
Allerdings gibt es weltweit nur wenige Phosphatvorkommen und gerade das dicht besiedelte und rohstoffarme Europa ist daher von Importen abhängig. Aus diesem Grund sind innovative Lösungen notwendig, um die Versorgung mit Phosphorsäure sicher zu stellen.
 
In der Pilotanlage in Hamburg kommt das vom Entsorgungsunternehmen Remondis patentierte Tetraphos-Verfahren zur Anwendung. Dabei wird die in der Klärschlammverbrennungsanlage von Hamburg Wasser zurückbleibende Asche weiterbearbeitet und die Phosphorsäure aus der Asche herausgelöst.
 
Während meines Besuches konnte ich mir dieses überaus interessante Verfahren in der Pilotanlage ansehen und bekam die technischen Abläufe vor Ort erläutert. Das Tetraphos-Verfahren stellt einen wichtigen Schritt für die Phosphor-Rückgewinnung dar, wie sie in der Novelle der Klärschlammverordnung gefordert wird.