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11.05.2017, 18:53 Uhr

Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband (SWAZ)

(Spremberg) Unternehmensbesuch beim Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband (SWAZ)

Dr. Schulze mit dem Verbandsvorsteher Herrn Schmied
Die Klärschlammverordnung ist im Bundestag verabschiedet worden. Es konnte, auch mithilfe der Argumentation von Dr. Schulze, verhindert werden, dass Kläranlagenbetreiber mit unter 50.000 angeschlossenen Nutzern gezwungen werden, den Klärschlamm in Monoverbrennungsanlagen zu verbrennen, um das Element Phosphor zu gewinnen. Dr. Schulze als ehemaliger „Umweltdezernent“ im Landkreis Spree-Neiße und Bürgermeister der Stadt Spremberg überzeugte seine Kollegen in Berlin, dass es wichtig ist, neben der Gewinnung von Phosphor, die Gebührenbelastung der Bürger zu berücksichtigen sei, denn er hat in seiner Berufserfahrung oft erlebt, wie sehr jede Gebührenerhöhung den einzelnen belastet. Verlässliche Zahlen ergaben, dass die Verbrennung des Klärschlamms die Bürger bei kleineren Kläranlagen ca. einen Euro pro Kubikmeter Abwasser mehr kosten würde, da die Fixkosten dann auf wenige Nutzer umgelegt werden. Aufgrund dieser Argumentation wurde in der Verordnung nun festgelegt, dass, wie bisher, vorausgesetzt der Einhaltung der immer schärfer werdenden Auflagen, der Klärschlamm von kleineren Kläranlagen (unter 50.000 Nutzern) in der Landwirtschaft verwertet werden darf. Die Bürger und Unternehmen haben zumindest aus diesem Grunde keine Gebührenerhöhung zu erwarten.