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19.05.2017, 07:54 Uhr

René Markgraf empfängt die Schweizer Botschafterin, Dr. Schulze und weitere Vertreter im Stammhaus der IBAR Systemtechnik.

(Cottbus) Wie sind die Chancen für eine Zusammenarbeit von Lausitzer Unternehmen mit der Schweizer Wirtschaft? Geschäftsführer René Markgraf erläutert den Gästen die Möglichkeiten.

Ein volles Programm hatte die Schweizer Botschafterin Frau Christine Schraner Burgener bei ihrem Besuch im Wahlkreis. Nach Besuchen an der B-TU, dem Cottbuser Rathaus, sowie auch unseren kulturellen und touristischen Sehenswürdigkeiten gab es auch einen Abstecher zu einem lokalen Unternehmen.
Die IBAR Systemtechnik um den Geschäftsführer René Markgraf war ein willkommener Anlass, um sich von der Leistungsfähigkeit regionaler Unternehmen überzeugen zu können.
So empfing die Firma neben der Botschafterin auch Maik Bethke von der IHK, Dr. Torsten Kunze von der GWC, Oberbürgermeister Holger Kelch, Torsten Maerksch von der Wirtschaftsförderung Brandenburg, den Vormaligen B-TU Präsidenten Prof. Walther Zimmerli und den Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Dr. Klaus-Peter Schulze. Dr. Schulze ist Mitglied in der Parlamentariergruppe Deutschland – Schweiz im Bundestag.

In der Firmenvorstellung wurde insbesondere die intelligente Steuerung von Stromnetzen betrachtet. Die Energiewende mit dem schwankenden Produktionsausstoß durch erneuerbare Energieträger sind ein permanenter Streßtest für konventionelle Kraftwerke, da die Anlagen in Ihrer Leistung dauernd an- und abgefahren werden. IBAR bietet hier entscheidende Lösungen im Bereich der Netzsteuerung an, um diese Wechselbelastungen im Netz und den Kraftwerken abzumildern.

Frau Schraner Burgener fügte an, dass die Schweiz mit ihren Wasserspeichern der europäischen Stromversorgung dienen kann, um Versorgungsausfälle erneuerbarer Energieträger auszugleichen. Allerdings ist hierzu die EU-Gesetzgebung mit der schweizerischen nicht vereinbar.

Für Schweizer Konzerne, wie ABB, ist eine Zusammenarbeit mit Lausitzer Unternehmen durchaus von Vorteil, da es keine Sprachbarriere gibt. Obendrein sind die regionalen Energieunternehmen mit ihrem Erfahrungsschatz immer auf effiziente Lösungen konzentriert. Damit spricht man die Mentalität der Schweizer definitiv an.

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