Neuigkeiten

07.06.2017, 12:12 Uhr

Eisenoxidbelastung der Spree ist rückläufig

(Cottbus) Beim Landesbergbauamt informierten die Herren Thiem und Neumann Dr. Schulze zur Gewässerqualität der Region

Herr Thiem mit Dr. Schulze (Archivbild)
Natürlich wird die regionale Gewässerqualität, hauptsächlich durch die Bergbaufolgen beeinflusst. An vielen geprüften Meßstellen ist die Eisenoxidbelastung rückläufig seit der Wasserablassung 2014 an der Talsperre Spremberg. Diese Ableitung aus dem Staubecken war für die Bauarbeiten am Damm notwendig.

Erfreut zeigte sich die Runde, dass mit dem neuen Verwaltungsabkommen ab 2018 für weitere fünf Jahre die Arbeit der LMBV finanziell abgesichert ist. Die Eisenoxidbelastung ist weiterhin der Arbeitsschwerpunkt der LMBV und wird auch noch viele Jahre in Anspruch nehmen. Dr. Schulze sieht zur wirksamen Bekämpfung des Eisenoxid-Problems auch die Notwendigkeit eines weiteren Verwaltungsabkommens über 2023 hinaus. Natürlich wird Dr. Schulze dies, im Falle des erneuten Einzugs in den Bundestag, weiter auf im Umweltausschuss begleiten.
Hingegen stellt sich aber die Frage der land- und forstwirtschaftlich Nachnutzung der LMBV-Sperrflächen, wozu es noch keine genauen Vorgaben und Pläne für den Bergbausanierer gibt.