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14.07.2017, 10:17 Uhr

CDU-Abgeordnete auf Sommertour

Am 12. Juli 2017 besuchte der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze zusammen mit dem Spremberger Landtagsabgeordneten Raik Nowka die Frischke Landschaftspflege GmbH im Spremberger Ortsteil Sellessen. 

Abgeordnete besuchen das Unternehmen Frischke Landschaftspflege GmbH
Hier hat die Unternehmensweiterführung vom Gründer Reinhard Frischke an seinen Sohn, den studierten Maschinenbauingenieur Matthias Frischke, und dessen Frau Nadja funktioniert. Beide sind zu gleichen Teilen als Geschäftsführer tätig und leiten seit nunmehr einem Jahr die Geschicke des Unternehmens, welches mit seinen 27 Mitarbeitern vor allem im Bereich der Baum- und Trassenpflege tätig ist. 
 
Allerdings ist auch in der Landschaftspflege der Fachkräftemangel spürbar. So würde das Unternehmen gern engagierte und zuverlässige Mitarbeiter einstellen, die im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung für die Baumpflege qualifiziert werden. Die CDU-Abgeordneten Schulze und Nowka sind sich einig, dass zur Gewinnung von Fachkräften, gleich welcher Art, besonders der Süden des Landes Brandenburg von der Landesregierung nicht abgeschnitten werden darf. Rückkehrerprogramme sind zwar ein guter Ansatz, reichen jedoch bei weitem nicht aus. Von besonderer Bedeutung ist vielmehr eine funktionelle Infrastruktur mit ausreichender gesundheitlicher Versorgung sowie guten Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangeboten. Hinzukommen eine angemessene Breitbandanbindung sowie ein attraktiver Personenverkehr, damit die Lausitz als hauptstadtferne Region nicht abgehängt wird.
 
Schulze ist Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages und bringt in diesem Zusammenhang noch eine gute Nachricht für den Unternehmer mit: Im nächsten Jahr wird der Bund 50 Millionen Euro zur Begrünung der Kommunen zur Verfügung stellen. Die Länder wiederum müssen den gleichen Anteil beisteuern. Die Begrünung der Kommunen wird die Lebensqualität in den Ortschaften steigern und darüber hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Bleibt zu hoffen, dass die Rot-Rote Landesregierung zeitnah ein entsprechendes Förderprogramm entwickelt und das Geld beim Bund auch abruft.