Neuigkeiten

08.09.2017, 11:53 Uhr

Bundeskanzlerin Merkel in Finsterwalde

Auf ihrer Wahlkampftour durch Deutschland machte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach 2009 und 2013 bereits zum dritten Mal Station in Finsterwalde. Trotz Regen fanden sich viele CDU-Mitglieder und Sympathisanten auf dem Marktplatz in Finsterwalde ein, um die Kanzlerin live zu erleben. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel und CDU-Politiker beim Singen der Nationalhymne
Angela Merkel ließ sich bei ihrer Rede zur Zukunft Deutschlands nicht von Trillerpfeifen und Sprechchören irritieren. Diese Art der politischen Auseinandersetzung fanden viele Bürgerinnen und Bürger empörend. Mit großem Beifall und Zurufen für die Kanzlerin hielten sie dagegen. 
 
Die Kanzlerin zog Bilanz der Regierungsarbeit in den letzten 4 Jahren und stellte die Ziele der CDU bis 2021 vor. Die wirtschaftliche Entwicklung ist gut, die Arbeitslosigkeit ist gesunken, es wurden keine Steuern erhöht und die Kommunen wurden stärker unterstützt. 
 
Die Bewältigung der Flüchtlingskrise 2015 ist eine Aufgabe, die noch viel Kraft erfordert, stellte Angela Merkel klar. Dazu gehört die Bekämpfung von Fluchtursachen ebenso wie die Integration von Flüchtlingen. Die Kanzlerin betonte, dass für das Zusammenleben in Deutschland klare Regeln und Werte für alle Menschen gelten.
 
Auch das Thema Sicherheit bewegt viele Bürger. Die CDU setzt sich u.a. für mehr Bundespolizisten und ein Musterpolizeigesetz ein, um einheitliche Standards in allen Bundesländern zu erreichen. Die wirtschaftliche Entwicklung und die Familienpolitik waren weitere Themen, auf die Angela Merkel einging. 
 
Dr. Schulze stellte sich als Bundestagskandidat des Nachbarkreises vor und wies besonders auf die notwendige Strukturentwicklung in der Lausitz hin.
„Ich freue mich sehr, dass die Kanzlerin in ihrer Rede auf diesen Punkt eingegangen ist und ihre Unterstützung für die Region bekundet hat.“, so Dr. Schulze. Bereits in der letzten Rede im Bundestag hat sich Angela Merkel klar dafür ausgesprochen, dass erst Perspektiven für die betroffenen Regionen erarbeitet werden müssen, ehe ein Termin für das Auslaufen der Braunkohle bestimmt wird.