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07.09.2017, 16:06 Uhr

Pension „Zum Holzpantoffelmacher“

(Burg) Eines der letzten traditionellen Handwerke wird von Manfred Karolczak in Burg weitergeführt.

Mitten im Burger Zentrum fertigt Manfred Karolczak in dritter Generation Holzpantoffeln in seiner Werkstatt. Es ist einer der wenigen Betriebe, der auch in der DDR-Zeit selbstständig geblieben ist. Von diesem tradtionellen Gewerbe ist trotz des Abverkaufs auf Märkten in Dänemark und Norwegen kein vernünftiges Einkommen zu realisieren.
Herr Karolczak, der auch 23 Jahre Amtswehrführer in der Burger Gemeinde war, musste auf einen weiteren Geschäftszweig setzen, um die Holzpantoffelproduktion weiter betreiben zu können.

Auf dem Grundstück bot es sich an eine Pension zu betreiben. Jetzt werden den Gästen 9 Doppelzimmer mit einer individuellen Einrichtung geboten. Sein Sohn Jens übernahm schon die Planung und Organisation des Bauprojektes und ist heute hauptsächlich mit der Leitung der Pension befasst.
Holz ist der Werkstoff dessen Geist in den Zimmern und im Frühstücksraum wiederzufinden ist. Auch im Frühstücksraum ist eine Ecke mit Werkzeugen und einer Werkbank ausgestattet wodurch der Geist des Handwerks lebt.
Jens Karolczak berichtet, dass die Kundenakquise hauptsächlich über Online-Buchungsportale wie hrs.de und booking.com läuft. Mit den Gästen verselbstständigt sich dann auch die deutschlandweite Mundpropaganda.
Die gute Belegung der Zimmer ist auch vor allem durch die Burger Terme gegeben. Dadurch hat die Pension auch im Winter kaum geschlossen

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