Archiv

06.07.2016

Junge Bulgaren sprechen mit Bundestagsabgeordneten über die Zukunft ihres Heimatlandes

(06.07.2016) Heute hat sich der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze gemeinsam mit seinen beiden Kollegen aus der Deutsch-Bulgarischen Parlamentariergruppe, Rita Hagl-Kehl und Gernot Erler, mit bulgarischen Stipendiaten des Internationalen Parlaments-Stipendiums getroffen. Im Rahmen dieses Programms können junge Hochschulabsolventen aus 41 Nationen für fünf Monate die Abläufe im Deutschen Bundestag mitverfolgen.

Klaus-Peter Schulze mit Gernot Erler, Rita Hagl-Kehl und den drei bulgarischen Stipendiaten sowie einem Schülerpraktikanten
Die Deutsch-Bulgarische Parlamentariergruppe ist eine der vielen interfraktionellen Zusammenschlüsse des Deutschen Bundestages. Das erklärte Ziel der Ländergruppen ist es, einen kontinuierlichen Dialog mit den nationalen Parlamenten, Regierungsvertretern und Repräsentanten der Zivilgesellschaft des jeweiligen Partnerlandes zu führen. Sie fungieren somit als parlamentarische Brücke zwischen den beiden Staaten. 
 
Das Gespräch mit den drei Stipendiaten drehte sich insbesondere um die Herausforderungen, vor denen Bulgarien steht. Aufgrund seiner Mitgliedschaft im Tourismusausschuss verwies Dr. Schulze in dieser Hinsicht auf die Chancen und Möglichkeiten, die sich für das Land vor allem im Tourismussektor bieten. Bulgarien verfügt mit der Schwarzmeerküste und seinen Naturräumen über ein großes touristisches Potential, das als Entwicklungsmotor dienen kann.
 
Ein weiteres wichtiges Thema war die Abwanderung junger, hochqualifizierter Bulgaren. Unter der Problematik des sogenannten „Braindrain“ leiden viele osteuropäische Staaten. Die Gäste aus Bulgarien betonten an dieser Stelle, dass sie sich mithilfe ihrer Auslandserfahrungen an der Entwicklung ihres Heimatlandes beteiligen wollen.