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29.11.2017, 15:05 Uhr

Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung im Gleichgewicht halten

Vom 26. bis 28. November nahm der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze in Wiesbaden an einer Umwelttagung teil. Die umweltpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktionen in den Bundesländern treffen sich seit mehreren Jahren regelmäßig, um über aktuelle Entwicklungen im Umweltbereich zu beraten. Schulze war als Vertreter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei der Veranstaltung dabei, die sich in diesem Jahr mit der deutschen Klima- und Energiepolitik befasste. Ergebnis der Tagung war die Wiesbadener Resolution.

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
In der Resolution fordern die umweltpolitischen Sprecher, dass Klimaschutz mit ökonomischem Erfolg verknüpft werden muss. Schulze erläutert: „Die deutsche Klimapolitik muss die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes, die Gewährleistung einer verlässlichen und bezahlbaren Energieversorgung sowie den Erhalt von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen ausreichend berücksichtigen.“ Schließlich kann Deutschland nur als weiterhin starker und erfolgreicher Industriestandort weltweit Nachahmer für einen entschlossenen Klimaschutz gewinnen. 
 
Im Hinblick auf die Kohleverstromung unterstützt die Resolution die Bundesregierung darin, einen Ausstieg sehr behutsam und mit Rücksicht auf die Kohleabbaugebiete voranzutreiben. „Pläne über einen Kohleausstieg müssen zwingend ein solides Konzept für die Strukturentwicklung der betroffenen Regionen beinhalten“, so Schulze.