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20.12.2017, 10:45 Uhr

Entscheidung ohne Weitblick

Die Absage an Spremberg als Ausrichter der Landesgartenschau 2022 zeugt von wenig Weitblick bei der rot-roten Landesregierung. Dieser Ansicht ist der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze. „Diese Entscheidung ist sehr bedauerlich. Hier wurde eine wertvolle Chance vertan, die Lausitz bei den großen strukturellen Herausforderungen der kommenden Jahre zu unterstützen“, so Schulze. 
 

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
Schließlich steht die Energieregion vor einer ungewissen Zukunft. Für den Erhalt ihrer wirtschaftlichen und sozialen Stabilität sind zukünftig außerordentliche Anstrengungen nötig. „Die Landesregierung darf bei der Entwicklung der Lausitz nicht immer nur nach dem Bund rufen und dann ein solch strukturförderndes Event wie die Landesgartenschau an eine Kommune im Berliner Speckgürtel vergeben“, so Schulze.
 
Wie schon bei ihren Plänen zu einer Kreisgebietsreform lässt sich bei der Entscheidung zur Landesgartenschau 2022 eine Vernachlässigung des peripheren Raums ablesen. Hier muss die Landesregierung dringend umsteuern.