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30.01.2018, 09:10 Uhr

Behördenverlagerung als Impuls für die Lausitz

Der mögliche Auszug des Landesrechnungshofes aus dem Potsdamer Landtagsgebäude eröffnet die Chance, mit einer Behördenverlagerung nachhaltige Strukturpolitik zu betreiben. Dieser Ansicht ist der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze.

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
„Im Hinblick auf die zukünftige Strukturentwicklung der Lausitz stellt die gezielte Ansiedlung von Bundes- und Landesbehörden eine wirkungsvolle Maßnahme dar. Bayern macht es mit seiner Heimatstrategie und der Verlagerung von Behörden in den ländlichen Raum vor. Im Falle des Landesrechnungshofes wird sich nun zeigen, welche Priorität die strukturelle Entwicklung der Lausitz auf der Landes-Agenda hat“, so Schulze.
 
Bei der Vergabe der Landesgartenschau 2022 hatte die Landesregierung die Region bereits vernachlässigt. Dies dürfe sich nach Ansicht von Schulze nun nicht wiederholen. „Das Land muss zu seiner Verantwortung für die Lausitz stehen und dies auch durch entsprechende Handlungen deutlich machen“, fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete.