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20.04.2018, 10:19 Uhr

Herzlichen Glückwunsch den Siegern beim Landeswettbewerb „Sprachenfreundliche Kommune – die sorbische Sprache lebt“

(Cottbus / Lübben) Dr. Klaus-Peter Schulze, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vertreter des Parlaments im Parlamentarischen Beirat der Stiftung für das sorbische Volk, ist sehr erfreut über das große Engagement für die Pflege der niedersorbischen/wendischen Sprache und der traditionellen Bräuche.

Dr. Klaus-Peter Schulze und Ute Henschel (Leiterin der Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur in Cottbus)
 Im September letzten Jahres hatte der Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden beim Landtag Brandenburg Kommunen aufgerufen am 3. Landeswettbewerb „Sprachenfreundliche Kommune – serbska rěc jo žywa (die sorbische/wendische Sprache lebt)“ teilzunehmen. Eingereicht wurden ganz unterschiedliche Bewerbungen. Es gab Präsentationen in digitaler Form und auf Papier bis hin zu Büchern und Filmen, in denen unter anderem die Aktivitäten und Bemühungen zur Förderung und Belebung der Zweisprachigkeit dokumentiert wurden. Besonders erfreut ist Klaus-Peter Schulze darüber, dass von den insgesamt 18 Bewerbungen 15 von Teilnehmern aus seinem Wahlkreis eingereicht wurden. Eine Jury bestehend aus Landes- und Kommunalpolitikern, der Domowina und Mitgliedern des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden hatte dann die ehrenvolle Aufgabe die Bewerbungen zu bewerten und die Sieger zu küren. Am vergangenen Freitag war es dann soweit und die Gewinner wurden auf einer dreistündigen Festveranstaltung ausgezeichnet, umrahmt von verschiedenen kulturellen niedersorbischen/wendischen Beiträgen. Die Gaststätte „Haus Burglehn“ in Lübben war bis auf den letzten Platz gefüllt und der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze wartete gemeinsam mit den weiteren Gästen und Teilnehmern gespannt auf die Verkündung. Sieger sind in diesem Jahr die Gemeinde Dissen-Striesow und die Stadt Drebkau. Aufgeteilt in zwei Kategorien belegt Dissen-Striesow den ersten Platz in der Kategorie eins (Gemeinden im Kern des Siedlungsgebiets) und die Stadt Drebkau ist Erster in der Kategorie zwei (Gemeinden am Rande des Siedlungsgebiets). Doch am Ende sind sie alle Gewinner, denn alle 18 Einreicher haben einen Preis bekommen.