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25.04.2018, 15:40 Uhr

Waldbesitzer aus Brandenburg trafen sich in Haidemühl

(Haidemühl) Der Waldbesitzerverband Brandenburg hatte seine Mitglieder in diesem Jahr zur Mitgliederversammlung nach Haidemühl eingeladen. Dr. Schulze war der Einladung des Verbandes gern gefolgt.

Als Spremberger Bürgermeister war er maßgeblich an der durch den Braunkohletagebau notwendig gewordenen, aber gut gelungenen Umsiedlung. der Haidemühler an den neuen Standort beteiligt.

Die Waldbesitzer in Brandenburg stehen vor großen Herausforderungen. Die Altersstruktur trägt u.a. dazu bei, dass immer mehr Waldflächen nicht wirtschaftlich genutzt werden können. Bürokratische Hürden oder überzogene Naturschutzauflagen erschweren die Arbeit. Die sachgemäße Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist für Land- und Forstwirte ein weiterer wichtiger Punkt. Dr. Schulze kritisierte in diesem Zusammenhang, dass im Umweltbundesamt in Zuständigkeit des Bundesumweltamtes zu wenig Personal für die Genehmigungsverfahren über neuartige Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird. Dadurch verzögert sich der Einsatz umweltverträglicherer Mittel zum Teil erheblich.

Auch das Thema Wolf ist von großem Interesse für die Waldbesitzer. Als Mitglied im Umweltausschuss bemüht sich Dr. Schulze weiterhin darum, Anträge zur Begrenzung der Wolfspopulation zur Abstimmung zu bringen. Bisher scheiterten seine Bemühungen am Koalitionspartner, obwohl das Thema im Koalitionsvertrag verankert ist.

Der Bundestagsabgeordnete versprach, sich auch in Zukunft dafür einzusetzen, dass die Belange der Land- und Forstwirte auf politischer Ebene mehr Berücksichtigung finden.