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22.05.2018, 17:31 Uhr

Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.

(Senftenberg) Dr. Klaus-Peter Schulze MdB und Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Tourismus besucht den Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.

Vom Senftenberger See über den Partwitzer See bis hin zum Bärwalder See bietet das Lausitzer Seenland länderübergreifend in Brandenburg und Sachsen eine große Vielfalt an touristischen Erholungsmöglichkeiten von der Übernachtung bis hin zu unzähligen Wassersportaktivitäten. Ein Garant für diese überregionale Vermarktung ist der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V., an dessen Spitze seit der Gründung in 2012 die Geschäftsführerin, Kathrin Winkler mit ihrem Team die Fäden in den Händen. Als neu gewählter Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Tourismus besuchte der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze den Stammsitz des Verbandes in Senftenberg, der derzeit 130 Verbandsmitglieder zählt. Der Verband ist die zentrale touristische Dachorganisation im Lausitzer Seenland, dessen Hauptaufgabe die länderübergreifende touristische Entwicklung des „Lausitzer Seenlandes“ ist. Dank des nachhaltigen und professionellen Marketings konnten zuletzt viele tschechische Urlauber gewonnen werden. Marketing allerdings kostet Geld, das haben bereits viele touristische Kleinunternehmen erkannt, die Synergieeffekte im Rahmen eines Verbandes, wie der des Lausitzer Seenlandes zeigen dies. Hauptproblem ist auch hier der Arbeitskräftemangel im Gastronomie- und Hotelgewerbe und dabei explizit die unrealistisch und nicht alltagstaugliche gesetzliche Arbeitszeitregelung. So gab es leider schon Betriebe, die aufgrund des Arbeitskräftemangels und dieser Rahmenbedingungen ihr Unternehmen schließen mussten. Weiterhin kommen die schwierige Anerkennung von Berufsabschlüssen in diesem Gewerbe für Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern hinzu, die wir bislang nur aus Bereichen der Medizin und des IT-Marktes kannten. Da es aber hier um niedrig qualifizierte Berufsabschlüsse geht, muss in der Politik umgedacht und die Rahmenbedingungen erleichtert werden. Die Geschäftsführerin Frau Winkler freut sich über stetig wachsende Besucherzahlen, wünscht sich aber, dass freie Flächen durch die LMBV bald freigegeben werden, denn es gibt sehr viele Investoren, die im Seenland, natürlich aber am Wasser, bauen wollen. Diese Punkte wird der Bundestagsabgeordnete Dr. Schulze mit nach Berlin nehmen und in seiner neuen Funktion als Sprecher für Tourismus in seiner Fraktion vorstellen, denn hier wird Strukturwandel bereits gelebt und steht nicht nur auf dem Papier.