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05.06.2018, 09:12 Uhr

Fahrt nach Berlin

Ein interessanter und ereignisreicher Tag in der Bundeshauptstadt

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Schulze verlebten rund 50 Besucher aus Cottbus und dem Spree-Neiße-Kreis bei strahlendem Sonnenschein einen informativen und abwechslungsreichen Tag in Berlin.

Die Besuchergruppe mit Klaus-Peter Schulze vor der Kuppel auf der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes
Der erste Programmpunkt führte die Teilnehmenden in die Wilhelmstraße zum Bundesministerium der Finanzen. Zu Beginn des Besuches standen aber gar nicht die finanzpolitischen Themen wie Steuern und Haushalt im Vordergrund, sondern die Geschichte Deutschlands. Über eine große Treppe ging es nach oben in den Festsaal mit dem heutigen Namen Matthias-Erzberger-Saal. Hier hielt eine Mitarbeiterin des Ministeriums einen interessanten Kurzvortrag über das Detlev-Rohwedder-Haus, welches seit August 1999 Hauptsitz des Bundesministeriums der Finanzen ist und die Geschichte Deutschlands wie kaum ein anderes Gebäude in der Bundeshauptstadt widerspiegelt.

Anschließend lud das Restaurant „Zur Nolle“ mit seinem historischen Ambiente und den S-Bahnbögen die Teilnehmenden zu einer kleinen Zeitreise ein. Gestärkt vom leckeren Mittagessen ging es dann zum Reichstagsgebäude. Hier gab es im Plenarsaal auf der Besuchertribüne einen sehr informativen und kurzweiligen Vortrag über das Gebäude sowie die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments. Im Anschluss stand der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Schulze seinen Gästen für Fragen zur Verfügung. In der einstündigen Gesprächsrunde berichtete er zunächst über seine Arbeit als Abgeordneter und beschrieb die Arbeitsabläufe während einer Sitzungswoche in Berlin sowie einer Woche im Wahlkreis. Anschließend wurde dann über diverse Themen, wie beispielsweise die ganz aktuelle und vor einer Woche in Kraft getretene EU-Datenschutzgrundverordnung, diskutiert. Auch Fragen zum Wolf und zur Energiepolitik wurden an den Abgeordneten gerichtet und beantwortet.

Trotz der großen Hitze an diesem Tag war auch dieses Mal wieder der Besuch der Dachterrasse und der Rundgang durch die Kuppel ein Highlight des vielfältigen Programms. Letzte Station war der Besuch des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung stehen die zentralen Institutionen von SS und Polizei im „Dritten Reich” sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Nach einem interessanten Tag trat die Gruppe dann am Abend die Heimreise an.


Fotoquelle: Bundesregierung / Volker Schneider