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14.06.2018, 10:28 Uhr

Tourismusausschuss informiert sich über das Lausitzer Seenland

Der Lausitzer Abgeordnete Klaus-Peter Schulze begrüßt Referenten der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) im Deutschen Bundestag

Gerald Scholz, Grit Uhlig, Sandra Brandt und Klaus-Peter Schulze beim tourismuspolitischen Austausch
Der erste Tagesordnungspunkt der gestrigen Sitzung des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages stand unter dem Thema „Von der Kohle zum See: Lausitzer und Mitteldeutsche Seenlandschaft als neuer Tourismusmagnet?!“. Als Referenten standen Grit Uhlig (Bereichsleiterin Sanierungsbereich Mitteldeutschland), Gerald Scholz (Abteilungsleiter Büro der Geschäftsführung LMBV) sowie Sandra Brandt (Geschäftsführerin Tourismusverein Leipziger Neuseenland) den Bundestagsabgeordneten Rede und Antwort.

Bundestagsabgeordneter Schulze freute sich: „Die LMBV hat dargestellt, wie der Strukturwandel bei uns vor Ort stattfindet und welche Ergebnisse wir daraus schöpfen können. Aus Renaturierung der Braunkohletagebaugebiete wurden nun Regionen erschlossen und angelegt, die Natur und Ruhe ausstrahlen und für Gäste aus dem In- und Ausland viele attraktive Angebote bieten. Das dies kein leichtes Verfahren, sondern die Aufgaben rund um Sanierung, Flutung und Folgenutzung von Braunkohletagebauen vielfältig ist, haben die Referenten deutlich aufgezeigt. Die vielen interessanten Fragen meiner Bundestagskollegen zeigten, dass das Thema auf breites Interesse stößt.“

Während des Gesprächs der Tourismusexperten standen besonders die Entwicklung des Wassertourismus, die Nutzung der Baggerseen als Badeseen und umweltrelevante Themen im Fokus. Schulze stellte zudem klar, dass der Ausbau des Tourismus in der Region wünschenswert ist, aber keinen vollwertigen Ersatz für  Industriearbeitsplätze bieten kann: „Der Strukturwandel darf nicht nur in eine Richtung verlaufen, wir müssen vielfältige Lösungen erarbeiten.“

Fotoquelle: Büro Dr. Klaus-Peter Schulze MdB