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12.07.2018, 19:43 Uhr

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB und Marian Wendt MdB zu Besuch bei der Stiftung für das sorbische Volk und der Domowina in Bautzen

(Bautzen) Als Mitglied im Parlamentarischen Beirat der Stiftung für das sorbische Volk ist es Dr. Schulze sehr wichtig, auch außerhalb der Beiratssitzungen, persönliche Kontakte zur Stiftung für das sorbische Volk zu pflegen. Der Hauptsitz ist in Bautzen, das Haus der Sorben.

Der Direktor der Stiftung Herr Jan Budar und der Vorsitzende der Domowina Dawid Statnik begrüßten neben Dr. Schulze auch den Bundestagsabgeordneten Herrn Marian Wendt, Mitglied der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten, der ebenfalls an diesem Termin teilnahm.

Neben einem ausführlichen Austausch und dem Eintrag in das Gästebuch besuchten die Abgeordneten die sorbische Touristeninformation und das Museum der Sorben auf der Ortenburg.

Die Stiftung, die zuerst der Sächsischen Staatskanzlei angegliedert war und seit 1998 selbstständige Rechtsfähigkeit erlangte, ist als Interessenvertreter im Sächsischen Sorbengesetz und im Brandenburgischen Sorben- und Wendengesetz benannt und vor allem Ansprechpartner für die Politik von der kommunalen bis zur europäischen Ebene. Sie ist zuständig für die effektive und effiziente Verwendung von Fördermitteln.

Die Herausforderungen der Bewahrung der kulturellen Identität und Sprache der Sorben und Wenden zu erhalten, ist dabei wichtige Aufgabe. Das Projekt „Sorbische Sprache in den Neuen Medien“ wurde aktuell umgesetzt, so z.B. die Implementierung eines sorbischen Rechtsschreibprogrammes in das bekannte Officepaket sowie die Installierung einer Onlineplattform „Sorbisch Lernen“. Beide Abgeordneten überzeugten sich von der Vielfältigkeit und Notwendigkeit der Arbeit der Stiftung und werden diese Eindrücke auch in die zukünftige Arbeit in Berlin im Rahmen ihrer entsprechenden Funktionen einbringen.