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19.07.2018, 10:26 Uhr | Klaus-Peter Schulze, Raik Nowka und Uwe Wonneberger

Abgeordnetenbesuch beim Biomassehof Wonneberger GmbH

Nächster Stopp im Rahmen der Sommertour 2018 war der Biomassehof Wonneberger in Groß Kölzig.

Auch bei Uwe Wonneberger schlägt die LKW-Maut auf Bundesstraßen zu Buche. Seine Holzschnitzel für die Biogasanlagen legen weite Strecken zurück. Wonneberger allerdings hat eine 20-jährige feste Einspeisevergütung, sodass eine Umlage der erhöhten Kosten auf den Abnehmer nicht möglich ist. Bei ihm handelt es sich um ca. 10.000 Euro Mehrkosten im Monat, die erst einmal verdient werden müssen. Der Betrieb, der 1990 mit einem STIHL Dienst begann, entwickelte sich zu einem Unternehmen mit ca. 31 Mitarbeitern. Neben dem STIHL Dienst mit integriertem Post- und Lottogeschäft betreibt Herr Wonneberger seinen Biomassehof. Auch in der Forstwirtschaft und im Straßenbau bietet er seine Dienstleistungen an. Leider musste der Betrieb vor einiger Zeit große Verluste durch Diebstahl von Großmaschinen verzeichnen.

Eine Besonderheit gibt es in seinem Unternehmen: er betreibt eine private Berufsfeuerwehr, die modern und sehr gut ausgestattet ist. Damit leistet der geschäftige Unternehmer, der daneben noch Wehrführer der Ortsfeuerwehr Groß Kölzig ist, Unterstützung bei Waldbränden.