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30.07.2018, 14:20 Uhr

Salz, das weiße Gold - Zu Besuch im Kaliwerk

Kürzlich besuchte der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze das Unternehmen K+S in Hessen.

Klaus-Peter Schulze im Gespräch mit den Mitarbeitern von K+S

Schulze: „Die parlamentarische Pause diesen Sommer möchte ich nutzen, um möglichst viele Unternehmen kennenzulernen, die in der Bergbau-Branche tätig sind. Dies trifft auch auf das K+S-Unternehmen zu. K+S ist Anbieter von Standard- und Spezialdüngemitteln und ist im Salzgeschäft der führende Hersteller der Welt.“

Bereits 1889 wurde die "Aktiengesellschaft für Bergbau und Tiefbohrung" in Goslar gegründet, aus der später die Salzdetfurth AG (1899) – die älteste Vorläuferin der heutigen K+S Aktiengesellschaft – hervorgeht.

Der Hauptsitz des Unternehmes befindet sich heute in Kassel. Vor Ort in Philippsthal (rund 95 km südöstlich von Kassel gelegen) informierte sich der Bundestagsabgeordnete über den Abbau von Salz und über die kali- und magnesiumhaltigen Produkte für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungen. Schulze: „Es ist beeindruckend, das Werk an der Werra genauer kennen zu lernen. Das Unternehmen ist vor allem in Europa, Nord- und Südamerika tätig und beschäftigt weltweit mehr als 14.000 Mitarbeiter. Hier in Hessen sind allein rund 4.400 Menschen beschäftigt. Die Kalilagerstätten im Werratal entstanden vor mehr als 200 Millionen Jahren aufgrund von Verdunstungen des Zechsteinmeeres. Hier finden wir so genannte Flöze (flache Kalilager). Mit einer Größe von 2,5 – 3,5 Metern ist hier das wertvolle Rohsalz enthalten. Flöze befinden sich in einer Tiefe von 800 – 1.000 Metern – auch ich durfte mir davon ein Bild unter Tage machen. Höchst spannend!“

Fotos: Klaus-Peter Schulze im Gespräch mit den Mitarbeitern von K+S

Fotoquelle: K+S Aktiengesellschaft, Hans-Jürgen Müller