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07.08.2018, 12:06 Uhr

Spreewaldmühle Burg

(Cottbus/Burg) Die Familie Kümmel betreibt ein ehrbares traditionelles Handwerk, ohne das viele Teller leer bleiben würden. Dr. Schulze kam daher gerne zu einem Besuch nach Burg.

Frank & Uwe Kümmel beim Rundgang mit durch das Lager der Mühle mit Dr. Schulze
Die Gebrüder Frank und Uwe Kümmel empfingen den Bundestagsabgeordneten in der historischen Mühle am Burger Haupthafen. An diesem Standort wird nach alter Tradition das Müllerhandwerk praktiziert. Heute finden Interessierte Besucher im integrierten Mühlenladen eine Auswahl hochwertiger Mehle, Vollkornflocken und verschiedene Saatgüter.

Den Hauptteil des Geschäfts erfüllt die Schälmühle im nahegelegenen Vetschau. Dort hat man aktuell eine Silo-Lagerkapazität von Dreitausend-Tonnen Getreide. Das Gelände auf dem alten Vetschauer Güterbahnhof bietet ideale Voraussetzungen für die zukünftige Belieferung per Bahn. Aktuell beliefert man die Kunden mit der eigenen Flotte von sechs Lastzügen.

Dies führte auch zu der nächsten Thematik, die alle Betriebe umtreibt: Fachkräfte Im Müllerhandwerk kann sind Mitarbeiter nur durch eigene Ausbildung zu bekommen, jedoch nicht auf dem freien Markt. Ebenso sind LKW-Fahrer auf dem Arbeitsmarkt kaum zu finden.

Ansonsten sieht die Firma die steigenden Ausgaben für LKW-Maut und die EEG-Umlage als Belastung, die man nicht auf die Produkte umlegen kann. Wettbewerber haben durch ihre großen Produktionsanlagen eine EEG-Befreiung bekommen und profitieren von kürzeren Lieferwege zu den Nahrungsmittelproduzenten.

Von den Ernteausfällen in diesem Sommer ist das Geschäft der Mühlen auch betroffen.