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27.09.2018, 14:23 Uhr

Besuch bei Floralia

(Cottbus) Einmal pro Jahr besucht MdB Dr. Klaus-Peter Schulze gemeinsam mit dem Präsidenten des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg e.V. ein „grünes Unternehmen“ in seinem Wahlkreis.

Am 19.09.2018 stand die Floralia Gartenbau eG im Cottbuser Süden auf dem Programm. Der Name Floralia steht seit 1957 für Erfahrung und Kundennähe. In den drei Sparten Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau und in der Direktvermarktung sind rund 100 vor allem weibliche Mitarbeiter beschäftigt. Frauenpower ist das Markenzeichen der eingetragenen Genossenschaft mit Madlen Derno als Vorsitzende (zweite von links) und 5 weiteren Fachfrauen in den Führungspositionen (siehe Foto). Vielen Lausitzern sind die die 8 Blumengeschäfte in Cottbus bekannt und die Hauptverkaufsstelle für Stauden, Pflanzen und Bäume in der Groß-Gaglower Chaussee-Straße.

In einem offenen fachlichen Gespräch wurden zum Teil existenzielle Probleme angesprochen. Ein Schädling hat die Schnittrosenproduktion beendet, da keine geeigneten Pflanzenschutzmittel auf dem Markt sind. Der trockene und heiße Sommer hat nicht nur die Bewässerungskosten erhöht, auch die Kundenumsätze mit Pflanzen und Stauden sind deutlich zurückgegangen.

Ein ganz spezielles Erschwernis sind die ungeklärten Eigentumsverhältnisse von großen Flächen des Gartenbaubetriebes – denn die Rückübertragungsansprüche der Jewish Claims Conference (JCC) verhindern Investitionen und deren Finanzierung. „Ich möchte mich bei Frau Derno und ihrem fleißigen Team bedanken, denn das Geschäft mit „grünen Dienstleistungen“ ist ein schwieriges Geschäft“, so Dr. Schulze. "Gärtnerische Qualitätsarbeit hat ihren Preis. Dieser Grundsatz wird von einigen Kunden leider nicht akzeptiert und deshalb ringen viele kleine und regionale Garten- und Gartenbaubetriebe sowie Baumschulen um eine stabile und nachhaltige Entwicklung".