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27.09.2018, 14:28 Uhr

Der Bundestag beim Waldpraktikum

(Peitz/Cottbus) Vermittelt und organisiert durch die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung (PEFC) waren am 20.09.2018 MdB Dr. Klaus-Peter Schulze und seine Wahlkreismitarbeiter Gast an der Waldschule Kleinsee in der Nähe von Jänschwalde.

(c) PEFC Deutschland
Im Mittelpunkt des Besuches standen Forsteinrichtungsübungen in den benachbarten Waldbeständen. Der Vorstandsvorsitzende der PEFC, Prof. Dr. Andreas W. Bitter (Foto - zweiter von links), führte seine Gäste persönlich in die Grundlagen einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Forstwirtschaft ein.
Nach den theoretischen Einweisungen zur Forstgrundkarte, zur Waldeinteilung, zur Taxation des Waldbestandes sowie zur Waldertragsschätzung ging es zu den praktischen Übungen in den Wald. Das Praktikumsthema "Wald wächst" umfasste die Bestimmung der Baumarten und davon abgeleitet die Beschreibung des Hauptbaumbestandes und der Nebenbaumbestände. Daran schlossen sich einzelne Übungen zur Taxation ausgewählter Baumgruppenbestände an, so die Bestimmung der Wuchsklasse, der Wüchsigkeit sowie des Baumkronenbestandsschlusses.

Krönender Abschluss war die Berechnung der erntefähigen Festmeter Holz bezogen auf einen Hektar Waldbestand. "Dies waren drei lehrreiche Stunden für mich und mein Büroteam und die praktischen Übungen haben auch viel Spaß gemacht", so Dr. Klaus-Peter Schulze. "Ein Wald braucht viel Pflege und ein Wald braucht Zeit, damit er so wächst, dass auch eine schonende "Baumernte" möglich ist. Waldhege- und -pflege sind nachhaltiger Naturschutz und ich bin den Forstwirten für ihre verantwortungsvolle Arbeit sehr dankbar".