Neuigkeiten

06.11.2018, 19:15 Uhr

Grußwort bei der Grundsteinlegung des Kinderhauses „Pusteblume“ in Burg (Spreewald)

(Cottbus) Es ist fast ein Jahr her, dass Klaus-Peter Schulze bei seinem Besuch beim Regionalverband Südbrandenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. von diesem einmaligen Projekt gehört hat.

Harald Altekrüger, Landrat des Spree-Neiße-Kreise; Klaus-Peter Schulze, MdB; Andreas Berger-Winkler, Regional-vorstand Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; Roland Hauke, Fundraising/Projektmanagement Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (v.l.n.r. - Bildnachweise: Büro
Der Bundestagsabgeordnete war damals sofort von der Idee vom Bau eines Hauses zur palliativen und intensiv-medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen begeistert. Dass hierfür ein Ort in seinem Wahlkreis ausgewählt wurde, erfreute ihn umso mehr.

Aktuell müssen betroffene Familien hier aus der Region noch weite Wege in andere Bundesländer in Kauf nehmen, um einen Entlastungsaufenthalt in einem Kinder- und Jugendhospiz verbringen zu können, denn in ganz Brandenburg gibt es bisher keinen Ort, an dem sich schwerkranke Kinder und ihre Familien gemeinsam anlehnen und aufrichten können, um neue Kraft für ihren oft schweren Alltag zu tanken. Mit dem Kinderhaus „Pusteblume“ wird sich dies nun zukünftig ändern. Es entsteht eine Kombination von einem stationären Kinder- und Jugendhospiz mit 12 Plätzen und einer ambulant betreuten Wohngruppe für schwerkranke Kinder mit 8 Plätzen, die ein breites Leistungsspektrum für regionale und überregionale, palliative und kurative Bedarfe bereitstellt. In dieser Form ist das Kinderhaus „Pusteblume“ deutschlandweit einmalig. Heute nun wurde der Grundstein auf dem 12.000 m² großen Baugrundstück gelegt und Klaus-Peter Schulze war es eine Ehre ein Grußwort zu halten. Die Eröffnung ist für Mai 2020 geplant.