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23.11.2018, 11:13 Uhr

Pfandsysteme und die Erfahrungen in Deutschland - Gespräch mit Parlamentariern der Belarussisch-Deutschen Freundschaftsgruppe

Als Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit nahm der Lausitzer CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze am Gespräch mit Parlamentariern der Belarussisch-Deutschen Freundschaftsgruppe teil. Neben dem Thema „Pfandsysteme und die Erfahrungen in Deutschland“ wurde auch über die Abfallwirtschaft diskutiert.

Igor Zhuk (Stellvertretender Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Rates der Republik Belarus für Regionalpolitik) und Tatiana Kononchuk (Vorsitzende der Ständigen Kommission für Umwelt, natürliche Ressourcen und Tschernobyl-Katastrophe) freuten sich über den Austausch mit den Kollegen aus Deutschland. Auch der Lausitzer Schulze begrüßte den gemeinsamen Austausch: „In der Republik Belarus soll im Einzelhandel ein Pfandsystem eingeführt werden. Ich finde es gut, dass wir uns über Vor- und Nachteile austauschen. Wir haben in Deutschland nun seit einigen Jahre ein Pfandsystem etabliert und können eine Bilanz über die Entwicklung ziehen. Bei den weiteren Gesprächen rund um das Thema Abfallwirtschaft konnte ich von meinen Erfahrungen aus dem Bereich und vom Aufbau der Abfallwirtschaft in der Lausitz berichten, welche ich Anfang der 90er Jahre intensiv mitbetreut habe.“

Schulze betonte weiter, dass man durch den Austausch voneinander lernen könne. „Allerdings muss man auch beachten, dass die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Quadratkilometer in Weißrussland 46 beträgt, in Deutschland hingegen 232“, so Schulze abschließend.

Fotoquelle: Deutscher Bundestag