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26.11.2018, 09:18 Uhr

Politik trifft Bergbau - Austausch mit dem Verband Bergbau, Geologie und Umwelt e.V. unter der Schirmherrschaft von Klaus-Peter Schulze

 „Fachliche und personelle Herausforderung Endlager“ – unter diesem Thema stand der parlamentarische Abend des Verbands Bergbau, Geologie und Umwelt. Der Lausitzer Bundestagsabgeordnete und Schirmherr dieser Veranstaltung Klaus-Peter Schulze begrüßte rund 50 Gäste in Berlin. 

Reger Austausch zum Thema "Endlager"
Im Standortauswahlverfahren sucht Deutschland partizipativ, wissenschaftsbasiert, transparent und lernend einen Standort innerhalb Deutschlands mit der bestmöglichen Sicherheit für eine Million Jahre. In tiefen geologischen Formationen aus Steinsalz, Tongestein oder Kristallingestein und für 500 Jahre bergbar muss der ideale Standort für Endlagerungen gefunden werden. „Dieser Prozess, der eine große Verantwortung mit sich bringt, ist mit vielen Herausforderungen verbunden“, so der CDU-Politiker Schulze. „Ich freue mich über den gemeinsamen Austausch. Die Endlagersuche ist mit einem sehr negativen Image behaftet. Aber: Diese Suche ist fundamentaler Teil der Energiewende.“

Ebenso betont der Lausitzer, dass die Tätigkeit der Bergleute positiver besetzt werden muss: „Die Bergleute leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, indem sie die für die Endlagersuche notwendigen Probebohrungen durchführen, die wiederum von Geologen ausgewertet werden können.“

Die Endlagersuche soll bis 2031 abgeschlossen werden. Die Umsetzung soll bis 2051 erfolgen und das Lager vorbereitet werden. „Wir sprechen hier aber von einer für die Menschheit so relevanten Aufgabe, auch hier lassen sie keine Zahlen in Stein meißeln“, schließt Schulze ab.


Fotoquelle: Büro Dr. Schulze MdB