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12.12.2018, 16:37 Uhr

Ein Schuljahr in der USA

(Cottbus) Die Cottbuser Schülerin Hannah Scharnholz war ein knappes Jahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms in den USA zu Gast. Sie berichtete dem Bundestagsabgeordneten Dr. Klaus-Peter Schulze über ihren Aufenthalt in Kendallville im Bundesstaat Indiana. 

Hannah Scharnholz im Gespräch mit Dr. Schulze
Es war für die Schülerin des Humboldt-Gymnasiums eine lehrreiche Zeit bei zwei sehr verschiedenen Gastfamilien. Die zumeist sehr konservativ eingestellten Amerikaner sind sehr freundlich und nett, doch der Funke menschlicher Verbundenheit zwischen Deutschen und Amerikaner springt sehr schwer über. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler hatten geographisch sehr wenig Wissen über Deutschland und insbesondere über den östlichen Teil der Bundesrepublik, auch die Wissensvermittlung in der Schule in Kendallville lag unter dem Niveau vergleichbarer deutscher Gymnasien. Hannah Scharnholz war beeindruckt von der grandiosen Landschaft und der unendlichen Weite der Natur im nördlichen Teil der USA zwischen den Metropolen Chicago und Detroit. Und sie lernte einen Winter mit Schnee kennen, den wir nur von den deutschen Mittelgebirgen kennen. „Bei allen auch schwierigen Momenten während des USA-Aufenthalts weit weg von meiner Familie habe ich nicht nur meine englischen Sprachkenntnisse verbessert, auch mein Blick auf andere Länder und Kulturen hat sich positiv verändert und ich gehe jetzt auch mit mehr Selbstbewusstsein und gestärkten Willen meine nächsten Ziele an“, so die junge Cottbuserin. Dr. Schulze als Pate von Hannah Scharnholz wünschte Ihr für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg, „denn der Jugend von heute stehen Wege offen, von den unsere Generation nur geträumt hat. Dazu gehört auch der parlamentarische Schüleraustausch Deutschland – USA“.