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04.02.2019, 13:35 Uhr

Beschluss der Kohlekommission - Aktuelle Situation der Lausitzer Handwerkskammern

Die HWK Cottbus und Dresden veranstalteten vergangenen Donnerstag ein informatives Get-together in Berlin – zum Thema: „Kohleausstieg – Ideenpapier für Lausitzer HWK“. 

 

Berlin - Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden und Corina Reifenstein, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Cottbus luden sämtliche Bundestags- und Landtagsabgeordnete ein, deren Wahlkreise von dem Braunkohleausstieg betroffen sind. Vorgestellt wurden HWK-Forderungen und -Ideen um direkt betroffene Betriebe vom Kohleausstieg in eine sichere Zukunft zu bringen.
„In der Lausitz sind von den Beschlüssen der Kohlekommission 18.000 Handwerksbetriebe mit rund 84.000 Beschäftigten und 4.000 Azubis direkt betroffen. Mir ist klar, dass der Strukturwandel eine immense Auswirkung auf unsere gesamte Lausitzer Wirtschaftsregion haben wird. Damit ein nachhaltiger und erfolgreicher Ausstieg aus der Braunkohleverstromung machbar ist, müssen wir ein Planungs- und Umsetzungsbeschleunigungsgesetz so schnell wie möglich auf den Weg bringen. Hier unterstütze ich die HWK. 
Bereits vergangenen November hatten wir Vertreter der HWK aus NRW, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zu einem Gespräch in die Arbeitsgruppe Braunkohle der CDU/CSU-Bundestagsfraktion genau zu dieser Thematik geladen. Ich finde wir sind auf einem guten Weg, um unsere Heimat sicher in die Zukunft zu bringen.“