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28.03.2019, 12:26 Uhr

Klaus-Peter Schulze trifft Vertreter der Gips-Industrie

In der letzten Woche habe ich mich mit Vertretern der Gips-Industrie getroffen. Diese überreichten mir ein Informationspapier zur aktuellen Situation der Branche. Schwerpunkt ist darin die weiterhin ungeklärte Sicherstellung der deutschen Gips-Versorgung im Anschluss an den Kohleausstieg.

Klaus-Peter Schulze mit Christopher Dürr (Knauf Gips KG) und Holger Ortleb (Bundesverband der Gipsindustrie)
Auch aufgrund der ambitionierten Wohnraumprojekte mit Nachverdichtungen und Aufstockungen in urbanen Ballungszentren werden in Deutschland jährlich insgesamt 10 Millionen Tonnen Gips benötigt. 55 Prozent des Bedarfes werden dabei aktuell durch den sogenannten REA-Gips gedeckt. Dieser stammt aus der Rauchgasentschwefelung von Kohlekraftwerken. Durch den Kohleausstieg droht nun eine Versorgungslücke, die nur durch eine Steigerung des Anteils von Naturgips geschlossen werden kann. Hier müssen daher schnell die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um eine Steigerung der umweltverträglichen Gewinnung von Gipsgestein zu ermöglichen.