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24.06.2019, 19:00 Uhr

Ausschuss für Tourismus tagt im Spreewald

(Burg, Cottbus) Als Mitglied im Ausschuss für Tourismus konnte Dr. Schulze seine Abgeordnetenkollegen im Wahlkreis 64 begrüßen. Die Ausschussmitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktionsgruppe tagten am letzten Wochenende in Burg.

Die Ausschussmitglieder vor dem Bio-Hotel Kolonischänke
Willkommen im Spreewald!
So begrüßte Dr. Schulze die Abgeordneten Heike Brehmer, Astrid Damerow, Kerstin Vieregge, Michael Donth und Peter Lehrieder Sonntagnachmittag am Bahnhof von Vetschau. Bei strahlenden Sonnenschein ging es direkt zum Bio-Hotel Kolonieschänke nach Burg. Hier erwartete die Teilnehmer eine Kahnfahrt durch die Fließe. Der Spreewald war ihnen nicht unbekannt. Schließlich haben einige Abgeordnete unsere Gegend schon für ein verlängertes Wochenende bereits besucht.

Nach der Kahntour begaben sich die Abgeordneten am frühen Abend ins Stochendorf Dissen. Hier stellte Frau Schwella zusammen mit dem Bürgermeister Fred Kaiser das Dorf und seiner deutsch-sorbisch/wendischen Geschichte vor. Vor wenigen Jahren kamen noch ganze Reisebusse in den Ort. Das ist heutzutage vorbei. Das Dorf profitiert heute mehr von den Individualtouristen des Spreewalds, was für die Einwohner und Fred Kaiser erfreulicher ist. Diese Touristen kommen nach Dissen, um sich bevorzugt die Dorfkirche anzuschauen.

Am Montag folgte nach dem Arbeitsfrühstück und Beratungen der Parlamentarier das Gespräch mit dem Tourismusverband Spreewald.
Die Geschäftsführerin Annette Ernst stellte den Anstieg der Übernachtungszahlen und der Tagestouristen (2,2 Millionen Besucher im Jahr 2017) dar.
Positiv im Spreewald ist, dass mittlerweile ein ganzjährlicher Tourismus zu permanenter Beschäftigung des Personals beiträgt. Somit ist auch im Winter für Besucherangebote gesorgt.
Im Beisein vom Präsidenten der DEHOGA Brandenburg und Betreiber der Kolonieschänke Olaf Schöpe kam auch die Problematik der Fach- und Arbeitskräfte zur Sprache.
Der Spreewald ist auf die Arbeitskräfte aus Polen dringend angewiesen. In Südbrandenburg sind Schätzungen zufolge 20 bis 30 Tausend Arbeitsplätze vom Tourismus abhängig.

Mit diesen Erkenntnissen zum Tourismus im Spreewald im Gepäck fuhren die Abgeordneten anschließend gemeinsam zur Sitzungswoche nach Berlin.