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17.08.2019, 12:05 Uhr

Union und SPD setzen sich für stärkeren Schutz von Elefanten und Nashörnern ein

Heute beginnt die 18. Tagung der Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (auch CITES genannt). Das Abkommen wurde bereits 1973 angesichts des dramatischen Rückgangs vieler Arten durch Wilderei und Handel geschlossen. Ziel ist der Schutz von Tieren und Pflanzen mithilfe von strengen Handelsbeschränkungen. Je gefährdeter die Art, desto strenger die Handelsbeschränkungen.
 

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
Ein wichtiges Thema ist dabei der Kampf gegen den Handel mit Elfenbein und damit für den stärkeren Schutz von Elefanten und Nashörnern. Aus diesem Grund haben Union und SPD einen entsprechenden Antrag erarbeitet, der am 27. Juni 2019 vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde.
 
In dem Antrag wird unter anderem gefordert, dass die Bundesregierung auf hochrangiger Ebene mit bedeutenden Ursprungs-, Transit- und Abnehmerländern in Ost- und Südostasien die Problematik von Wilderei und illegalem Elfenbeinhandel anspricht und sich in den Gesprächen insbesondere für die Senkung der Nachfrage und den Vollzug von Artenschutzgesetzen einsetzt. Darüber hinaus soll die Bundesregierung auf EU-Ebene mit Nachdruck für ein Verbot des Handels mit rohem und verarbeitetem Vorerwerbselfenbein innerhalb der EU eintreten.
 
Den Antrag der Koalitionsfraktionen finden Sie unter folgendem Link: