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01.08.2019, 10:41 Uhr

Reform beim Wohngeld: höher und für mehr Bürgerinnen und Bürger

Die Bundesregierung hat das Wohngeldstärkungsgesetz auf den Weg gebracht. Künftig soll das Wohngeld wieder mehr Menschen erreichen und zudem höher ausfallen. Rund 660.000 Haushalte sollen davon profitieren.
 

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
Geplant ist, dass das Wohngeld alle zwei Jahre an die Bestandsmieten und an die Einkommensentwicklung angepasst wird. Mit dem Zuschuss sollen die Menschen in die Lage versetzt werden, ihre Wohnkosten selbst zu tragen. Es gilt zu verhindern, dass einkommensschwache Haushalte vom Wohngeld in das Arbeitslosengeld II oder die Sozialhilfe rutschen.
 
Durch eine neue Mietenstufe VII können Haushalte in Gemeinden und Kreisen mit sehr hohen Mieten stärker bei den Wohnkosten entlastet werden. Damit wird die soziale Balance in hochpreisigen Quartieren gesichert und der Verdrängung von angestammten Mietern effektiv entgegengewirkt.
 
Der Deutsche Bundestag hatte vor der Sommerpause in erster Lesung über den Entwurf eines Wohngeldstärkungsgesetzes abgestimmt und diesen zur weiteren Beratung an den federführenden Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen verwiesen.