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30.08.2019, 13:40 Uhr

Richtfest für zweite Papiermaschine im Industriepark Schwarze Pumpe

Elf Monate nach dem Spatenstich für die zweite Papiermaschine der Hamburger Rieger im Industriepark Schwarze Pumpe steht nun das Richtfest an. Der Ausbau ist eine wichtige Maßnahme für die Lausitz, zeigt aber auch, wie langwierig und schwierig die Ansiedlung von Industriearbeitsplätzen ist. Allein dieser Weg verspricht jedoch einen erfolgreichen Strukturwandel.

v. l. Uwe Amann (Projektleiter Papierfabrik 2, Hamburger Gruppe), Harald Ganster (Divisionsdirektor Hamburger Gruppe), Klaus-Peter Schulze und Andreas Schulze (Kaufmännischer Direktor, Hamburger Gruppe)
„Die Wirtschaft in der Region muss aktiv zum Beispiel durch Sonderabschreibungen gefördert werden. 
Diese müssen im Strukturstärkungsgesetz festgeschrieben werden“, so der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze. Das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium hatte Sonderabschreibungen zur Stärkung der Lausitz vorgesehen. Das Finanzministerium hat diese jedoch abgelehnt. Klaus-Peter Schulze setzt sich dafür ein, dass die Sonderabschreibungen im parlamentarischen Verfahren wieder aufgenommen werden.
 
„Damit die Erfolgsgeschichte der Papierfabrik weitergehen kann, muss die Landesregierung Brandenburgs endlich die weiteren Infrastrukturmaßnahmen in der Region voranbringen. Die Ortsumfahrungen Groß Oßnig und Gallinchen, die bereits als prioritär in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurden, müssen nun realisiert werden“, sagte Klaus-Peter Schulze und rückt so zum Richtfest die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Strukturwandel in den Fokus.