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02.09.2019, 13:58 Uhr

Ein Neuanfang für die CDU Brandenburg

Das gestrige Wahlergebnis für die Brandenburger CDU ist nicht nur enttäuschend, sondern desaströs. Das ausgegebene Ziel war es stärkste Kraft zu werden und damit den neuen Ministerpräsidenten zu stellen. Sahen die Umfragen zu Beginn noch ein Kopf-an-Kopf Rennen mit der SPD voraus, haben wir nun als Resultat das historisch schlechteste CDU-Ergebnis im Land Brandenburg.


 

Ein Blick zum sächsischen Nachbarn zeigt, diese Niederlage ist hausgemacht. Michael Kretschmer konnte durch einen gradlinigen Wahlkampf mit klarer Abgrenzung nach Links und Rechts ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Zwar stehen auch dort prozentuale Verluste auf der Habenseite, in absoluten Zahlen konnte die CDU Sachsen gegenüber der Landtagswahl 2014 allerdings deutliche Zugewinne verzeichnen.

Für die CDU Brandenburg fordere ich daher eine umfangreiche Neuaufstellung. Sowohl Inhaltlich und auch Personell. Der rechnerisch möglichen Regierungsbeteiligung erteile ich hingegen eine klare Absage. Die CDU Brandenburg hat von den Wählerinnen und Wählern durch ihre Wahlentscheidungen mit aller Deutlichkeit keinen Regierungsauftrag erhalten.  

Dr. Klaus-Peter Schulze bedankt sich bei Raik Nowka für seine sehr gute Arbeit in der abgelaufenen Legislaturperiode. Leider konnte er sich gegen den negativen Landestrend der CDU nicht durchsetzen und scheidet aus dem Landtag aus. Damit fehlt der Lausitz in der Zukunft eine sachverständige Stimme in Potsdam. Es bleibt zu wünschen, dass Nowkas Nachfolger als Wahlkreisabgeordneter, Michael Hanko, die Devise „Wandel statt Wut“ in seiner Arbeit beherzigt.