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18.10.2019, 11:18 Uhr

Bedeutung des Waldes als Touristenmagnet steigt

Gestern traf sich Klaus-Peter Schulze mit Christoph Rullmann, Bundesgeschäftsführer Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW) und Thorsten Müller, Projekt Wald und Gesundheit der SDW, um sich über tourismuspolitische Aspekte der Waldnutzung auszutauschen.

v.l. Klaus-Peter Schulze, Paul Lehrieder, Christoph Rullmann, Thorsten Müller und Alois Gerig

 

Im Gespräch konnte herausgestellt werden, dass die Bedeutung des Waldes als Ort der Erholung stark angestiegen ist. Immer mehr Menschen leben in großen Städten und suchen im Urlaub gerade deshalb die Ruhe und Schönheit der Natur auf. Zunehmende Bedeutung gewinnt auch der Gesundheitstourismus mit Waldbezug. Hier entsteht ein Markt, der sich in den letzten Jahren professionalisiert hat. So beschäftigen sich bereits mehrere Lehrstühle in München und Rostock mit der Erforschung des Gesundheitstourismus.

Klaus-Peter Schulze gab zu bedenken, dass bei ansteigender touristischer Nutzung die ökologische Bedeutung des Waldes und der Schutz dieses Ökosystems nicht vernachlässigt werden darf. Die SDW setzt hier auf eine gezielte Steuerung des Besucherstroms. Attraktive Angebote sollen die Touristen in bestimmten Bereichen konzentrieren. Andere Bereiche bleiben so den Waldtieren überlassen.