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29.10.2019, 14:20 Uhr

Ostbeauftragter der Bundesregierung besucht Außenwirtschaftstag in Cottbus

(Cottbus) Auf Einladung von Bundesforum Mittelstand kam der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Herr Christian Hirte, ins Stadthaus nach Cottbus.

Dr. Schulze zusammen mit dem Ostbaeutragten der Bundesregierung Christian Hirte
Die alljährliche Veranstaltung vom Bundesforum Mittelstand begrüßte mit Herrn Hirte einen Redner, der den Fokus mehr auf den heimischen Wirtschaftsraum gelegt hat. Herr Hirte, Abgeordneter aus dem thüringischen Wartburgkreis, sprach die aktuellen Krisen weltweit an, wie Brexit und die Handelsstreitigkeiten. Bei ihm in der Heimat sind vor allem Automobilzulieferer im Antriebsstrang von Auftragsrückgängen betroffen. Im Nebensatz führte er an, dass sein Wahlkreis die schlechteste Breitband- und Mobilnetzabdeckung Deutschlands hat.

Thüringen steht demnächst vor einem enormen Fachkräftebedarf. Die zukünftige Zuwanderung wird mehr nach beruflichen Qualifikationen erfolgen. Akademiker sind somit erst an zweiter Stelle gefragt.
Dazu hat die Große Koalition im Bundestag die Wiedereinführung der Meisterpflicht für 12 Gewerke auf den Weg gebracht.

Hirte apellierte an die Innovationskraft im Mittelstand, die viele „Hidden Champions“ hervorbringt und stellte sich anschließend den Fragen des Publikums, die sich hauptsächlich für die Finanzierungsmöglichkeiten interessierten.

Anschließend sprach Dr. Schulze zu den Nebenfolgen der Energiewende. So sind aktuell Verzögerungen beim Ausbau der Windparks, sowie den Übertragungsleitungen ein schwieriges Thema. Aber auch die zukünftige Rohstoffversorgung der Gipsindustrie und die Kosten zur Wiederherstellung des Wasserhaushalts der Spree, nach dem Ende des Bergbaus erläuterte Dr. Schulze den Damen und Herren. Diese enormen Kosten dürfen nicht von den bereitgestellten Strukturmitteln gezahlt werden.