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19.11.2019, 14:06 Uhr

Der Patient Wald!

(Cottbus) Alle reden über das Extremwetter und die Waldschädlinge der letzten Jahre und wie seitdem unser Wald gelitten hat. Grund genug für Dr. Klaus-Peter Schulze (MdB), sich mit dem Waldbesitzerverband Brandenburg e.V. zusammenzusetzen.

In dem einstündigen Fachgespräch mit dem Geschäftsführer Martin Hasselbach ging es um die existenziellen Probleme der vor allem kleinen privaten Waldbesitzer. So hat der Fichtenborkenkäfer alle Arbeit geleistet, die Fichte mit ca. 0,5 – 1,0 % des Waldbestandes ist quasi aus Brandenburg verschwunden. Weitere große Sorgen machen der Waldumbau, denn viele neue junge Bäume werden einfach vom Rotwild aufgefressen. Aber auch Beiträge für die Berufsgenossenschaft, abnehmende Forstbetriebsgemeinschaften und zunehmende Waldverkäufe an private Investoren erschweren eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung des größten CO2-Speichers in Brandenburg.

„Waldbesitzer sein, bedeutet in aller erster Linie Verantwortung für unsere Umwelt und Natur zu übernehmen“, so Dr. Schulze, „da wird niemand durch die Holzernte schnell reich und deshalb müssen Land- und Forstwirtschaft gleichermaßen durch die Politik unterstützt werden“.