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30.04.2020, 12:00 Uhr

Touristiker in Burg in großer Sorge

(Burg) Die aktuelle Situation von Hotels und Gaststätten auf Grund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bereitet den Burger Touristikfachleuten große Sorge.

Die Burger Unternehmer aus Hotels und Touristikbetrieben begrüßten zu der regelmäßig stattfindenden Gesprächsrunde Dr. Schulze, der auch Mitglied im Tourismusausschuss des Bundestages ist. Die bisher getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie werden grundsätzlich als richtig empfunden, aber nun verstärken sich die Sorgen um die Zukunft der Tourismusbranche im Spreewald.
Wie geht es weiter, wann können Hotels und Ferienhäuser wieder Gäste empfangen? Wann sind Kahnfahrten wieder erlaubt? Das sind die Fragen, die berechtigterweise unter den Nägeln brennen, aber nicht mit einem konkreten Termin beantwortet werden können, betont der Bundestagsabgeordnete.

Konkrete Vorschläge für eine schrittweise Öffnung der Betriebe wurden von den Praktikern vor Ort bereits erarbeitet. Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen sind im Outdoorbereich sofort umsetzbar. Kahnfahrten wären mit weniger Fahrgästen, die Mundschutz tragen möglich. Durch die Reduzierung auf Individualreisende und die Buchung längerer Zeiträume könnte auch der Hotelbetrieb wieder aufgenommen werden.
Die Fachleute wollen in die Diskussion zur Umsetzung der Maßnahmen stärker einbezogen werden.
Dr. Schulze betont, dass auch im Tourismusausschuss diese Fragen weiter intensiv diskutiert werden. Die regionalen Bedingungen müssen stärker berücksichtigt werden, aber eine bundesweite Koordinierung der Maßnahmen ist notwendig. Deshalb sollten touristische Angebote zuerst dort zugelassen werden, wo eine Wahrung der Abstandregeln und eine entsprechende Lenkung der Besucher möglich ist. In der Gastronomie ist dies im Außenbereich und in Biergärten denkbar, bei klaren Vorgaben hinsichtlich der Abstands- und Hygieneregeln stufenweise auch im Innenbereich sowie in Beherbergungsbetrieben.

Die bisher getroffenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Unterstützung der Wirtschaft, insbesondere das Kurzarbeitergeld haben auch der Tourismusbranche geholfen. Weitere Schritte, z.B. Liquiditätshilfen oder Soforthilfen sind notwendig, um die beschäftigungsstarke Tourismus-Branche zu unterstützen, ist sich die Runde einig.
Dr. Schulze setzt sich dafür ein, die beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer im Gastronomiebereich dauerhaft umzusetzen, um die Ausfälle durch die Coronakrise zumindest teilweise langfristig aufzuholen.
Er wird die Vorschläge der Praktiker in die Diskussion in den Gremien des Bundestages einbringen. Vieles muss aber vor allem auf Landesebene entschieden und umgesetzt werden, deshalb wird sich Dr. Schulze auch mit einem Schreiben an den Brandenburger Wirtschaftsminister wenden.

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