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29.09.2020, 09:11 Uhr

Bundestagsabgeordnete sprechen mit Verbänden zum Thema Herdenschutz

Gestern habe ich auf Einladung des Deutschen Bauernverbandes an einem "Feldtag Weidetierhaltung und Wölfe" in Stendal teilgenommen. Obwohl Vertreter aller im Bundestag vertretenen Fraktionen eingeladen wurden, sind einzig sechs Unionsabgeordnete und ein FDP-Abgeordneter der Einladung auch nachgekommen. Scheinbar interessieren sich vor allem die Abgeordneten von CDU/CSU für die Belange der Weidetierhalter im Hinblick auf den Wolf.

Gemeinsam mit Vertretern mehrerer Verbände diskutierten wir über praktische Erfahrungen im Umgang mit dem Wolf sowie Möglichkeiten und Grenzen des Herdenschutzes. Gerade in Gebieten mit Deichen und Almen sind die Grenzen des herkömmlichen Herdenschutzes offensichtlich, da hier der Einsatz von stromführenden Zäunen und Hütehunden nur sehr eingeschränkt umsetzbar ist. An dieser Stelle müssen daher dringend alternative Schutzmaßnahmen aufgezeigt werden.