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28.09.2020, 16:51 Uhr

Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See übernimmt neue Aufgaben

(Cottbus) Die Knappschaft-Bahn-See übernimmt die Aufgabe der Bearbeitung Europäischer Sozialfonds für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Es ist eine Aufgabe mit der zuvor das Bundesverwaltungsamt betraut war.

Ende 2019 wurde in Berlin eine Übergangsverwaltungsvereinbarung zur Übertragung der ersten vier Förderprogramme zwischen dem BMAS, dem Bundesverwaltungsamt und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See geschlossen und somit der Grundstein für die Stärkung des Standortes Cottbus gelegt.

Heute nun wollte sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze über den aktuellen Stand informieren und besuchte die Knappschaft-Bahn-See in seinem Wahlkreis.

In Cottbus werden zukünftig unter anderem die Administration und Prüfung von Förderprogrammen und Förderprojekten des Europäischen Sozialfonds (ESF) in der nächsten Förderperiode (2021 bis 2027) sichergestellt, basierend auf den Empfehlungen der „Kohlekommission“ mehr Behörden in den vom Strukturwandel betroffenen Gebieten anzusiedeln. Von Vorteil ist, dass man am Standort in Cottbus nicht komplett neu startet, sondern dass man auf gut funktionierende Strukturen aufbauen kann. Zur Erfüllung der neuen Aufgaben werden in nächster Zeit rund 140 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt, was eine Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes bedeutet. Auf Nachfrage von Klaus-Peter Schulze muss bei der Knappschaft jedoch nicht extra angebaut werden, die vorhandenen Kapazitäten reichen aus.

Ziel des ESF ist es, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und Beschäftigung zu fördern und im Gespräch mit dem Mitglied der Geschäftsführung, Andreas Gülker, der Leiterin der Fachstelle für Fördermittel des Bundes - Fachbereich Europäischer Sozialfonds, Wenke Saschowa, sowie dem Referenten der Regionaldirektion Cottbus, Raik Nowka, wurde deutlich, dass das Team der Knappschaft-Bahn-See gut auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet ist.