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04.05.2021, 17:05 Uhr

Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz besucht Cottbus

(Cottbus) "Die Lausitz kann sich freuen, dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Cottbus ein Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder (KEMF) errichtet", berichtet anerkennend Dr. Klaus-Peter Schulze nach seinem Besuch im KEMF.

Die Präsidentin des BfS, Dr. Inge Paulini, informierte über die drei Aufgabenschwerpunkte im KEMF - die Forschung sowie auch die Bewertung von Forschungsergebnissen zu elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern, die Erhebung verlässlicher Daten zur Strahlenexposition sowie die Information der Öffentlichkeit.
Hier kommt dem Cottbuser Kompetenzzentrum eine zentrale Bedeutung zu. Die gegenwärtig 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (+ 11 weitere Stellen noch im Jahr 2021) entwickeln derzeit unterschiedliche Kommunikationsformate, um Bürger und Kommunen sowie die Fachöffentlichkeit umfassend und sachlich über die Wirkungen von elektromagnetischen Feldern zu informieren.
Ganz konkret geht es um den Strahlenschutz von niederfrequenten Feldern, wie sie bei Stromnetzen auftreten, oder hochfrequenten Feldern, wie sie beim Mobilfunk genutzt werden. So ist z.B. geplant, Bürger auf Nachfrage mit einem mobilen Messgerät auszustatten, um dann gemeinsam die individuelle Exposition an einem definierten Aufenthaltsort zu messen und zu bewerten."