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23.08.2021, 11:25 Uhr

Waldumbau ja, aber richtig!

(Reuthen) Auf dem wunderschön gelegenen Grundstück des engagierten Waldbesitzers Sebastian von Rotenhan in Reuthen konnte Dr. Schulze ausgesuchte Fachleute zum Thema Waldumbau begrüßen. Neben Uwe Feiler, Parlamentarischen Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium standen Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Hans-Georg von der Marwitz als Vertreter der privaten Waldbesitzer und der Waldbeauftragte Cajus Caesar als Ansprechpartner für die anwesenden Waldbesitzer und Forstbetriebsgemeinschaften zur Verfügung.

„Den Wald schützen durch nützen“ – ist das Motto der Fachleute, dass auch der Bundestagskandidat Markus Niggemann voll unterstützt. Dem Wald kommt eine immer größere Bedeutung beim Kampf gegen den Klimawandel zu. Das wird aber nicht mit der einseitigen Forderung von Umweltschützern erreicht, die Natur sich selbst zu überlassen.
„Fällt ein Baum und verrottet, setzt er CO2 frei. Das wird vom nächsten Baum aufgenommen. CO2 wird dadurch nicht reduziert.“, erläutert Dr. Schulze.

Mit den massiven Schäden des Waldes durch Trockenheit und Schädlingsbefall steigen die Anforderungen an Forstwirte und Waldbesitzer ihre Unternehmen auch wirtschaftlich zu betreiben.
Waldbau ist immer Generationenaufgabe.
Deshalb sind die vorhandenen Monokulturen in den Wäldern nicht den heutigen Waldbauern anzulasten.
Der Waldumbau heute setzt verstärkt auf Mischwälder und trockenheitsresistente Baumarten. Entscheidend ist aber immer der Standort und die vorhandenen Boden-und Wasserbedingungen.
Die Arbeit der Beschäftigten in der Holzindustrie verdient größere Anerkennung in der Öffentlichkeit, betonen die Politiker. Ein erstes Zeichen wäre ein Ministerium für Landwirtschaft und, Forstwirtschaft, um die Bedeutung hervor zu heben.