Reden

28.09.2018, 16:50 Uhr
 
Rede vom 28. September 2018
Zusatzpunkt 8 - Antrag der FDP: Wälder schützen ‒ Rodungen für die Windkraft stoppen
Am 28. Oktober 2018 hat der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze eine Rede zur Errichtung von Windenergieanlagen (WEA) in Wäldern gehalten. Anlass war ein entsprechender Antrag der FDP, in dem die Liberalen ein kategorisches Verbot für WEA’s in Waldgebieten forderten.
Schulze machte in seiner Rede deutlich, dass es bereits heute eine Vielzahl an Restriktionen für die Errichtung von Windenergieanlagen gibt. Dazu zählen Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Wasserschutzzonen, Überschwemmungsgebiete und FFH-Gebiete.

Aufgrund dieser vielen Einschränkungen muss stellenweise auf Waldgebiete ausgewichen werden, um Windenergieanlagen zu errichten. Schulze verwies auf das Beispiel der Planungsregion Lausitz-Spreewald, die in diesem Fall nahezu ausschließlich monostrukturierte Kiefernwälder ausgewählt hat, die sich auf nährstoffarmen Standorten befinden und somit nicht über eine große Artenvielfalt verfügen.
 
Der CDU-Abgeordnete gab in seiner Rede zu bedenken, dass es aufgrund wachsender Populationen von störungssensiblen Tieren wie dem Seeadler und dem Fischadler zu immer mehr Einschränkungen der möglichen Flächenpotenziale für WEA’s kommen wird. Schulze fordert daher, dass auf wissenschaftlicher Basis geprüft wird, wie viele Windenergieanlagen in Deutschland überhaupt noch errichtet werden können. Dies bilde seiner Ansicht nach die Basis, um über die Sperrung oder Freigabe von Flächen wie den Wäldern zu diskutieren.
 
Die komplette Rede können Sie sich unter folgendem Link ansehen: